Symbolbild für Hämorrhoiden - Fokus auf Po eines Paares

Hämorrhoiden – was ist das?

Sie machen sich erst bemerkbar, wenn sie Probleme bereiten: Hämorrhoiden. Doch die wenigsten Betroffenen sprechen offen darüber. Das ist auch der Grund, warum sich so viele Mythen um die schmerzenden Gefäßpolster ranken. Wir räumen mit Unsicherheiten auf und erklären Ihnen, was Hämorrhoiden eigentlich sind sowie warum sie auch Beschwerden hervorrufen können.

Das sind Hämorrhoiden >>


Hämorrhoiden – Symptome, Risikofaktoren und Verlauf auf einen Blick

Sie können Beschwerden wie Schmerzen, Juckreiz, Brennen und Blutungen hervorbringen und haben auch sonst keinen guten Ruf – dabei wissen wenige Menschen, was Hämorrhoiden überhaupt sind. Grund dafür ist, dass sie in der breiten Öffentlichkeit vermeintlich als überaus peinliche Erkrankung angesehen werden und so kein Austausch in der Gesellschaft stattfindet. Zu Unrecht, denn Hämorrhoiden sind von enormer Wichtigkeit – und ja, jeder Mensch hat sie. Es handelt sich dabei um mit Blut gefüllte Gefäßpolster, die zusammen mit Schließmuskeln den After nach außen hin abdichten und so die Kontinenz absichern.
Allerdings können einige Faktoren wie mangelnde Bewegung und falsche Ernährung dazu führen, dass die wichtigen Gefäßpolster anschwellen. Auch wenn vergrößerte Hämorrhoiden nicht lebensbedrohlich sind, können Betroffene unter deren krankhafter Veränderung sehr stark leiden, zum Beispiel, wenn einfaches Sitzen nicht mehr beschwerdefrei möglich ist. Ein durch Hämorrhoiden bedingtes Leiden wird nach den Symptomen und deren Ausprägung in unterschiedliche Schweregrade unterteilt. Lesen Sie mehr über die kleinen Helfer, welche Beschwerden sie bei Vergrößerung verursachen und inwieweit es auch zu Komplikationen kommen kann.

Behandlung von schmerzenden Hämorrhoiden

Der Schreck ist im ersten Moment sicher groß: helles Blut am Toilettenpapier! Dieses Symptom kann viele Ursachen haben, häufig handelt es sich aber um ein starkes Indiz für ein Hämorrhoidalleiden. Auf jeden Fall sollten sich Betroffene von einem Arzt untersuchen lassen. Denn nur so sind ernsthaftere Auslöser, zum Beispiel chronisch-entzündliche Erkrankungen des Darms wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa auszuschließen. Ein erfahrener Mediziner wird Ihnen eine fachkundige Diagnose stellen und eine Behandlungsempfehlung geben. Grundsätzlich gilt, je eher sich Betroffene zum Arzt trauen – denn viele wagen sich mit Hämorrhoiden aus Scham nicht zum Mediziner –, desto schneller ist eine Linderung zu erzielen.
Je nach Ausprägung und Schweregrad helfen unterschiedliche Maßnahmen. Es gibt konservative Therapieansätze, bei welchen in erster Linie Salben und Cremes zum Einsatz kommen. Hausmittel wie Sitzbäder, Teebaumöl oder Bananen haben sich ebenfalls zur Linderung von leichteren Hämorrhoiden-Symptomen bewährt. Bei besonders stark ausgeprägten Beschwerden kann auch eine minimal-invasive, also ambulante und gewebeschnittfreie oder -arme Operation erfolgen. Egal in welchem Stadium sich der Patient befindet, es gibt eine passende Therapie. Hier bekommen Sie einen Überblick über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.